FAQ

 

 

Frage: Wo ist das Handbuch zum RECCORD-Register zu finden?
Antwort: Das Handbuch ist nach dem Einloggen im Register unten rechts unter „Downloads“ verfügbar. An gleicher Stelle finden Sie auch den Fragebogen zur Lebensqualität.

Frage: Wann und wie häufig sollten Follow-Ups aufgenommen werden?
Antwort: Follow-Ups sollten immer dann vorgenommen werden, wenn der Patient bei Ihnen vorstellig wird. Zwingend vorgeschrieben ist laut Registerprotokoll aber ein Follow-Up ein Jahr nach der initialen (ersten) Intervention. Hierzu erhalten Sie auch eine Nachricht vom System, wenn dieses Follow-up ansteht. Auch nach einem Jahr sollten – wenn immer möglich – Follow-ups eingetragen werden. Sollte der Patient nicht persönlich bei Ihnen vorstellig werden können, besteht auch die Möglichkeit, das Follow-Up notfalls telefonisch durchzuführen.
Frage: Warum gibt es nur wenige Freitextfelder?
Antwort: Freitext lässt sich nur sehr schwer automatisiert auswerten. Es wurde daher auf Freitextfelder im Register weitgehend verzichtet.
Frage: Die Untersuchungsergebnisse einer Ultraschalluntersuchung werden nicht abgefragt. Wurde dies übersehen?
Antwort: Nein, dies wurde nicht übersehen. Die abgefragten Parameter orientieren sich ausschließlich an den vordefinierten Qualitätsindikatoren. 
Frage: Es wurde ein neuer Patient in die Klinik aufgenommen der auch in RECCORD erfasst werden soll. Welche Medikamente sollen im Ersterfassungsformular dokumentiert werden – die Medikamente, die der Patient bisher eingenommen hat oder die, die im Rahmen der Aufnahme in die Klinik verordnet wurden?
Antwort: Im Ersterfassungsformular sollte nur die Medikation eingetragen werden, mit der der Patient vor Ersterfassung zu Ihnen gekommen ist. Alle Änderungen an der Verschreibung oder Neuverschreibungen während oder nach der Erstvorstellung sollten im Formular „Postinterventionelle Kontrolle“ unter „Postinterventionelle Änderung der Medikation“ aufgenommen werden.
Frage: Müssen immer alle Felder eines Formulars ausgefüllt werden?
Antwort: Ja. Bitte füllen Sie immer alle Felder aus, auch wenn diese bereits durch einen Standartwert vorbelegt sein sollten. Dies ist notwendig, um die Datenqualität hoch zu halten und aussagekräftige Auswertungen zu erhalten.

In einem baldigen Update der Software des Registers wird die vollständige Eingabe auch vom System her vorausgesetzt werden.

Frage: Warum müssen dem Patienten nicht nur die Patienteneinwilligung, sondern auch ein Informationsblatt überreicht werden. Kann man dies nicht in ein Dokument zusammenfassen?
Antwort: Das vorhandene Ethikvotum für das RECCORD-Register bezieht sich auf einen Dokumenten- und Vertragsstand, der sich in der Patienteneinwilligung widerspiegelt. Wir haben einen entsprechenden Antrag bei der Ethikkommission der LMU München, welche das Erstvotum erteilt hat, gestellt. Sobald dieser Antrag genehmigt ist, können beide Dokumente zusammengefasst werden. Wir kommen dann auf Sie zu.
Frage: Muss ich erneut ein Ersterfassungsformular anlegen, wenn ein Patient, der bereits am RECCORD Register teilnimmt, erneut zu einer Intervention kommt?
Antwort: Nein. Das Ersterfassungsformular darf nur einmal angelegt werden, eben bei der ersten Erfassung des Patienten. Kommt ein Patient dann erneut zur Intervention muss ein Follow-up Formular angelegt werden. Dann erfolgt die Erfassung der neuen Intervention mit postinterventioneller Nachkontrolle.
Frage: Muss ich jeden Patienten, der eine Katheterintervention der Becken-Beingefäße bekommt ins Register einschliessen ?
Antwort: Ja, alle Patienten die ihr Einverständnis erklärt haben sollten eingeschlossen werden. Eine willkürliche Auswahl von Patienten würde das wissenschaftliche Bild des Registers unkontrollierbar verfälschen.